Veganes Ketobrot für’s Basenfasten

Herkömmliche Brotsorten aus Weizen, Dinkel oder Roggen gelten als säurebildend und sind für eine Basenkur ungeeignet. Auch glutenfreie Varianten und hochwertige Brote aus Hirse, Amaranth oder Quinoa sind keine reinen Basenbilder. Das vegane Ketobrot mit seiner durchdachten Rezeptur wirkt dagegen stark basisch und kann dich beim Entschlacken effektiv unterstützen.

Was ist Basenfasten?

Bei einer Basenkur nimmst du ausschließlich Lebensmittel zu dir, die rein basisch wirken. Dadurch kannst du deinen Organismus unterstützen, Säuren und eingelagerte Stoffwechselabbauprodukte zu lösen und die ph-Werte der einzelnen Organe im Gleichgewicht zu halten. Durch zahlreicher Mechanismen schafft er dies bereits sehr gut allein. Angesichts der modernen Ernährungs- und Lebensweise profitiert dein Körper jedoch von einer basischen Unterstützung, um Entsäuerungsprozesse, zum Beispiel über die Nieren, nicht über zu überlasten.

Als Basenbilder und damit optimal für das Basenfasten sind grundsätzlich sämtliche Gemüse- und Obstsorten, bestimmte Nüsse und Samen sowie Pilze und Kerne. Besonders basenbildend sind dabei vor allem Kräuter, Beeren, Gemüsesorten wie grüne Blattsalate, ungeschwefelte Trockenfrüchte und Wasser mit Bi- und Hydrogencarbonat. Vor allem letzteres sollte während einer Basenkur in größeren Mengen getrunken werden, um die Entsäuerungsprozesse im Körper wirksam zu unterstützen. Auch Kräutertees sind eine optimale Flüssigkeitsgrundlage.

Als Säurebildner gelten dagegen vor allem Fleisch, Käse, Fisch, Eier und Meeresfrüchte. Auch herkömmliches Brot bildet – natürlich in Abhängigkeit der Zutaten und der Herstellung – eher Säuren und sollte nicht auf dem Speißeplan stehen. Selbst Rezepte für basische Brote sollten genauer auf ihre Zutaten geprüft werden. Ein Dinkelvollkorn-, Amaranth- oder Quinoabrot ist sicher hochwertiger als ein Brot aus modernem Industrieweizen und zum Teil sogar basenüberschüssig, rein basisch ist es allerdings nicht.

Veganes Ketobrot ist basisch

Brot, das rein basenbildend ist und damit ideal für eine Basenkur, gibt es dennoch. Als Grundlage für ein basisches Brot sind zum Beispiel Rezepte mit Mehl aus gekeimten Getreide möglich. Gekeimtes Getreide ist basenbildend und kann in Form von Mehl zu einem basischen Brot verarbeitet werden. Das Mehl kann dabei unter etwas Aufwand selbst hergestellt werden, indem man die Samen ankeimt und dann zu einem Teiggrundlage verrührt. Verwendet werden hier u.a. Pseudogetreide wie Buchweizen und Amaranth oder auch Getreidesorten wie Dinkel und Roggen. Da letztere aber auch Gluten enthalten, werden sie eher weniger für die Herstellung eines basischen Brotes verwendet.

Um ein basisches, glutenfreies Brot zu erhalten, können eingeweichte Ölsaaten wie Sesam, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne sowie eingeweichte Nüsse wie Cashewkerne und Mandeln zu einem Teig verarbeitet werden.

Kürbiskerne sind auch Grundlage für unser veganes Ketobrot, das zusätzlich mit Chiasamen, Leinsamen, Flohsamenschalen und Kokosmilch, Kokosraspeln, Apfelessig und Kaisernatron ergänzt wird. Alles Zutaten haben eine basische Wirkung und können dabei helfen, Säuren im Körper auszugleichen. Sie enthalten darüber hinaus zahlreiche wertvolle Vitamine und Mineralien, die deinen Organismus während der Basenkur unterstützen.